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  • Rest

    Rest

    Der letzte Akt der Marionette Die Texte erschließen sich nicht beim ersten Hören. Sie öffnen sich erst, wenn man die Marionette nicht mehr betrachtet, sondern einverleibt. Wenn man aufhört, Distanz zu halten, und beginnt, sich treiben zu lassen. Dann spricht sie. Nicht laut. Nicht erklärend. Sondern direkt aus der Tiefe – dort, wo Kontrolle und Ehrlichkeit kollidieren.…


  • Treibstoff

    Treibstoff

    Storytelling zur Single „Treibstoff“ „Treibstoff“ ist kein Song über Nähe – sondern über das, was danach bleibt. Über die leisen Rückstände, die niemand absichtlich hinterlässt, die aber mehr Gewicht haben als jedes ausgesprochene Wort. Eine Frauenstimme führt durch einen Raum, der noch warm ist von Anwesenheit, obwohl er längst leer scheint. Der Blick bleibt hängen an Dingen, die sonst…


  • Framtíð

    Framtíð

    Myrkra – Zukunft (isländisch: Framtíð) VÖ: 27.12.2025 Zukunft ist kein Versprechen. Zukunft ist kein Ziel. Zukunft ist hier ein Zustand, der leise existiert – bevor er benannt wird. Mit Zukunft (Framtíð) entzieht sich Myrkra bewusst jeder klassischen Erzählform. Dieses Album denkt nicht in Vorwärtsbewegung, sondern in Gegenwärtigkeit. Es fragt nicht, was kommt, sondern wie es sich anfühlt, in einem Moment zu stehen, in dem alles möglich…


  • ZUMUTBAR

    ZUMUTBAR

    Ein Manifest in 27 Akten ZUMUTBAR ist kein Album, das gefallen will. Es ist ein Album, das stehen bleibt, wenn andere längst weiterlaufen. Es ist der Moment, in dem man merkt, dass alles gesagt wurde – und trotzdem noch etwas im Körper steckt, das nicht rauswill. Wie ein Splitter. Nicht groß. Nicht dramatisch. Aber wandernd. Und immer spürbar.…


  • talmál

    talmál

    VÖ: 22.12.2025 | Label: VERSVS Mit „talmál“ betritt Myrkra erstmals bewusst einen neuen sprachlichen Raum. Nach der kühlen, isländischen Reduktion der vorherigen Veröffentlichungen – zuletzt im Sommer 2025 – wendet sich dieses Album der englischen Sprache zu. Nicht als Bruch, sondern als Öffnung. talmál bedeutet „umgangssprachlich“ – und genau das ist der Kern: weniger Distanz, mehr Direktheit, ohne die innere Tiefe aufzugeben, die…


  • Schlamassel

    Schlamassel

    Ein Manifest in Bewegung Seite I — Vorbemerkung Dies ist kein Album, das erklärt werden will. Es ist eine Setzung. Eine bewusste Öffnung. Ein Raum, der betreten wird, ohne anzuklopfen. Hier gilt kein Maßstab, der sich an Gewohnheiten orientiert. Hier gilt nur Wahrnehmung – präzise, eigenständig, unbestechlich. Die Marionette steht nicht mehr still. Nicht aus…


  • Anonym

    Anonym

    Anonym ist kein Album, das erzählt. Es protokolliert. Die Stimmung ist von Beginn an kontrolliert, kühl, wach. Kein Drama, kein Ausbruch, kein Katharsis-Versprechen. Stattdessen eine stetige Bewegung nach innen. Pulsierend, sachlich, nah. Die Elektronik wirkt wie ein System, das schon lange läuft – präzise, trocken, manchmal fast funktional. Die Stimme steht nicht darüber. Sie ist Teil davon. Dieses…


  • Pusteblume

    Pusteblume

    PUSTEBLUME – Fundament Pusteblume ist kein Versuch, etwas zu erklären. Es ist der Moment, in dem man aufhört, sich selbst zu schonen. Die ersten zwölf Stücke wirken wie ein innerer Zustand, der lange ignoriert wurde. Nicht laut, nicht zerbrochen, sondern wach. Worte tauchen auf, bleiben stehen, gehen wieder. Nichts will überzeugen, nichts will gefallen. Es geht…